Donnerstag, 25. Mai 2017

Bree und Voodoo haben ungeplant 4 Babys bekommen - Molly sucht ein tolles zu Hause

4 gesunde und sehr kräftige Babys hat Bree bekommen. 1 Mädchen, 3 Jungs. 2 schwarze Jungs, 1 graues Mädchen und 1 grauer Junge. Das Mädchen sucht noch ein schönes zu Hause. Wolfshundeerfahrung wäre von Vorteil. Bree ist eine Tochter aus Noomis letztem Wurf mit Knut. Voodoo ist ein Enkel von Myla, seine Mutter ist die Schwester von Suri und Izzy. Sein Vater aus dem einzigen TWH Wurf, den wir hatten. Die Welpen sind zu 75 % AWH und zu 25 % TWH. Bree und Voodoo sind beides extrem ruhiger Tiere!



Sonntag, 5. März 2017

Die Wolfsgegner leben in ihrer eigenen Welt. Wissenschaft und Erfahrungswerte interessiert sie nicht.

Noch mehr Fakten zum Thema Wolf:

In den letzten 65 Jahren gab es Europaweit ( das ist eine Fläche von 10.180.000 km² und eine Einwohnerzahl von 743,1 Millionen)
9 Tote durch den Wolf. 5 davon waren Tollwutbedingt.
Nun mal die Zahlen der Toten die durch Jäger verursacht wird:

Es gibt pro Jahr(!) allein in Deutschland (auf einer Fläche von gerade mal 357.376 km² und 80.6 Millionen Einwohnern) ca. 40 Tote und bis zu 800 Verletzte durch Jäger.
Man sollte sich also lieber Gedanken darum machen, von einer "verirrten" Kugel getroffen zu werden, als von einem Wolf angegriffen zu werden.

Die Chance im Lotto zu gewinnen steht bei 1:14 Millionen
Die Chance von einem Wolf tödlich angegriffen zu werden steht bei 1: 53,6 Milliarden.
Die Chance von einem Jäger getötet zu werden steht bei 1:8,8 Millionen.
Die Chance von einem Jäger verletzt zu werden steht sogar bei 1: 100.000

Jetzt die Frage. Was ist gefährlicher?

Jäger oder Wolf?

Donnerstag, 2. März 2017

Ohrfeiger für Wolfsberater Klaus Bullerjahn aus dem Landkreis Uelzen

Das Wolfsbüro stuft den Jungwolf bei Weste LK Uelzen als völlig normal ein.

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/sichtung-eines-wolfs-im-landkreis-uelzen-informationen-aus-dem-wolfsbuero-151674.html

Alles andere wäre auch nicht im Entferntesten verständlich gewesen.

Es wird Zeit, dass sich das Umweltministerium von ein paar Wolfsberatern trennt!

Soweit ich informiert bin, stehen einige ehrenamtliche Menschen bereit, die das Monitoring übernehmen würden - allerdings nicht unter der "Führung" der Jägerschaft. Da wird ohnehin der Bock zum Gärtner gemacht, denn diese hat sich ja nun klar gegen den Wolf positioniert. Es ist Zeit für Veränderungen!

Wann setzt das Niedersächsische Umweltministerium endlich diese unsagbaren Selbstdarsteller von Wolfsberatern ab?

Und wieder ein künstlicher Aufreger von den Wölfen aus dem Landkreis Uelzen. Und wieder ist der unsäglich Wolfsberater und Jäger Klaus "Der Cowboy" Bullerjahn beteiligt.

https://www.youtube.com/watch?v=kx_spcrVHKg

Eine Nordic Walkerin läuft eine Kreisstraße bei Weste (Nähe Uelzen) entlang. Ein Trecker kommt ihr entgegen, da sie auf der Straße laufen muss mangels Fuß- bzw Radweg. Der Landwirt und Schafhalter hält mit seinem Smartphone auf den Wolf, der rechts von ihm auf dem Feld läuft. Man sieht, wie er fast diagonal gemütlich in langsamen Trab über ein Feld läuft mit der offensichtlichen Absicht die Straße zu überqueren und in dem an dem dortigen Feld angrenzenden Wald zu verschwinden.

Die Nordic Walkerin ist zwar grob in seiner Laufrichtung allerdings schon viel dichter an dem Trecker dran. Erst als der Landwirt mit hysterischer Stimme versucht, den Wolf zu vertreiben, aber genau das Gegenteil erreicht, weil der Wolf stehen bleibt und schaut, was denn da für ein Rumpelstilzchen sein Unwesen treibt, nimmt der Wolf überhaupt Kenntnis von dem Trecker. Die Nordic Walkerin wird er schon weit vorher gesehen haben, weil sie auf der freien Straßen vom Feld aus gut zu sehen gewesen sein dürfte. Wobei man berücksichtigten muss, dass Wölfe schlecht sehen.

Laut Nachmessung von dem Wolfsberater Bullerjahn sei er etwa 30 m von dem Trecker entfernt gewesen und habe damit eine Grenze unterschritten, denn unter 100 m dürften sie nicht kommen.

Meine Frage an Bullerjahn ist, sollte sich der Wolf in Luft auflösen? Sollte er, nur weil dort jemand auf der Straße lang wandert, flüchten? Wenn ja, wohin? Er war mitten auf dem Feld? Er konnte nicht links abbiegen und den kürzesten Weg zum Wald nehmen, weil da der Trecker war! Wölfe laufen auch nicht in der Entgegengesetzten Richtung weg, sondern sie flüchten, wenn sie flüchten direkt vor dem Verfolger weg. Das kann man (leider) z.b. in den Videos sehen, wo Jäger die Wölfe mit dem Snowmobile zu Tode hetzen und überfahren. Aber auch Wolfsforscher machen das, um sie dann mit einem Betäubungsgewehr zu betäuben. Leider werden auch Wölfe von Autos so zu Tode gehetzt bzw überfahren. Ist in der Lausitz vor Jahren mit einem Jungwolf geschehen. Die Täter hat man nicht gefunden.

Der Jungwolf hier ist zielstrebig in seine anversierte Richtung gelaufen. Wölfe nehmen immer den kürzesten Weg, den sie finden können. Auch das sollte man wissen.

Bullerjahn hat schon die Wölfe, die in der Gegend in Brockhimbergen in das Dammwildgatter eindrangen, als Problemwölfe deklariert, weil in Sichtweite ein paar Häuser stehen. Dass die Wölfe von der Feldseite kamen und zwischen Reh und Dammwild keinen Unterschied machen, scheint ihm nicht geläufig. Der 2 m hohe Wildschutzzaun war unten so locker, dass die vermutlich 3 Wölfe ohne große Probleme mit ein bisschen Buddeln unter durch kamen.

Menschen wie Bullerjahn, die sich als "Wolfsexperten" verkaufen, sind die wahren Hetzer, die zu verantworten haben, dass die verunsicherte Bevölkerung auf den Zug aufspringt und den Wolf als gefährlich ansieht.

Bullerjahn hat aber keine Ahnung von normalen Wolfsverhalten. Er scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass jedes Jahr zur gleichen Zeit, die Jungwölfe mit 8/9 Monaten, wenn geschlechtsreif oder mit 20 Monaten in dem Zeitraum von Dez bis April von ihren Familien abwandern oder auch nur mal für 1-2 Tage die Gegend erkunden. Wölfe wachsen sehr behütet in ihrem Familienverband auf. Aber sie sind auch schon früh als Welpen viel allein, weil die Eltern jagen gehen. Wölfe sind mit 6- 9 Monaten nahezu ausgewachsen, was ihre Körperhöhe betrifft. Das ist das eine. Im Kopf sind sie aber erst mit 3,5 - 4 Jahren fertig. Bis dahin sind sie große Kinder. Kinder, die die Welt entdecken.

Wölfe sehen auch schlecht. Deshalb kann es sein, dass sie stehen bleiben und "glotzen", wie es auch hier der Jungwolf tut, nachdem er auf den schreienden Landwirten aufmerksam geworden ist.

Richtig gefreut habe ich mich, weil sich die Mitglieder der Sozialen Netzwerke wie z. B. Facebook, aber auch die direkt bei YouTube und dem NDR Kommentierenden sich nicht mehr verarschen lassen! Es sind locker über 80 % eher 90 %, die die Redakteure fragen, warum sie denn so gegen den Wolf hetzen, schließlich habe er sich nicht annähernd an die Frau oder den Trecker rangewagt. Mittlerweile wurde bei diesen link zum YouTube Video von az-online die Kommentarfunktion außer Kraft gesetzt, weil gut 2000 dislikes(!) dort waren aber nur 100 likes. Das ist eine mehr als klare Sprache und spiegelt auch den Inhalt der Kommentare wieder.

Wir leben in einer Demokratie und die Landbevölkerung muss aushalten, dass der Wolf in Deutschland einen Zuspruch von über 80 % hat! Wem das nicht passt, kann ja in die Stadt ziehen. Da hat er Ruhe vor Wölfen. Jeden Tag ziehen tausende um, weil sie mit der bestehenden Wohnsituation oder dem Umfeld nicht einverstanden sind.

Der Wolf ist der König der Deutschen Wälder. Er war nur 150 Jahre nicht da, weil er in Zeiten ausgerottet wurde, wo die Deutsche Bevölkerung geschunden war von vielen Kriegen und Bettelarm. Die einzige Kuh oder die 3 Schafe waren die Lebensgrundlage für viele. Da hatte es eine ganz andere Bedeutung. Und Tollwütige Wölfe waren damals an der Tagesordnung. Mehr als 40.000 Jahre haben die Menschen vorher mit Wölfen gelebt! Und genau das schaffen wir jetzt auch in Deutschland. Denn Deutschland ist das Wald- und Wild reichste Land in Europa mittlerweile. Soviel Wald und Wild wie jetzt  hatte Deutschland vorher noch nicht.

Denkt auch mal an unsere Kinder und Enkelkinder! Die Umwelt ist ohnehin stark belastet.

Freut euch auf den Wolf.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Greifen Wölfe Stöberhunde bei Drück/Treibjagden an und töten diese auch?

Im Moment soll ein Forstamtsleiter aus Westenholz behaupten, dass hier im Revier (des Ostenholzer Moor Rudels) bei einer Drückjagd 4 von 5 Hunden von 2 Wölfen getötet worden sein sollen. Als Beleg wird ein Video von einem Jagdhund, der eine Go Pro Kamera am Halsband trägt und 2 Wölfe und einen dritten Hund zeigt, dienen. Der Revierleiter bestreitet, dass er so etwas erzählt habe. Der Jagdverband, aus dessen Reihen das stammt, bestreitet sogar, dass es den Revierleiter gebe, dabei steht er im örtlichen Telefonbuch auch als solcher und soll auch noch aktiv sein. Es scheint, der gute Mann hat Angst vor einem 'Shitstorm.

Ich empfehle allen Jägern mal den Artikel aus der aktuellen "UNSERE JAGD". Dort bestätigen 3 Jäger, die auf dem 'Truppenübungsplatz jagen, dass sie keinerlei Problem mit den Wölfen haben. Die würden sich dem Treiben immer sofort entziehen.







Aber ich nehme das als Aufhänger anhand dem Video, dass aus Schweden 2015 stammt, gleich mal aufzuzeigen, dass auch den dort gezeigten Hunden nicht wirklich etwas passiert ist. Geringfügige Verletzungen haben sie gehabt.

Wenn man sich das Video anschaut, sieht man, dass die Wölfe mit ziemlicher Sicherheit Jungwölfe sind und den Hund allenfalls testen, mobben kann man auch sagen. Wer mehrere Hunde hält, kennt derartiges gröberes Spiel unter den Tieren. Da macht immer mal einer den "Hasen".

Traurig, dass Hundeführer, das nicht erkennen. Es mag in Ausnahmefällen vorkommen, dass Hunde bei einer Drückjagd getötet werden. Das passiert aber auch durch Wildschein, Elch & Co und gehört wohl zu dem Risiko, dass ein Jäger seinen Hund aussetzt, dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=6nSr-FEu8Lg&t=116s

Montag, 20. Februar 2017

Wölfe spielen praktisch keine Rolle bei Angriffen von Beutegreifer auf Menschen!

" Wann greifen Raubtiere Menschen an?

Seit 1955 hat es in Nordamerika, Europa und Russland fast 700 Berichte über Attacken von Raubtieren auf Menschen gegeben........ Die Mehrzahl der Zwischenfälle geht dabei auf Kojoten und Pumas in Nordamerika, Braunbären in Europa und Eisbären in der Arktis zurück.

Dagegen spielen Wölfe praktisch keine Rolle: In Europa notierten die Forscher keinen gesicherten Fall eines Wolfsangriffs auf Menschen, in Nordamerika fanden pro Jahr durchschnittlich weniger als eine Attacke statt."

http://www.spektrum.de/news/wann-greifen-raubtiere-menschen-an/1398223

http://www.nature.com/articles/srep20552

Sonntag, 19. Februar 2017

Auch in der Alpenschafwirtschaft kann man sich schützen

Dieser Schweizer Schäfer beschreibt schön, wie man auch in der Alpenschafwirtschaft seine Tiere schützen kann, ohne Wölfe zu töten:

http://gruppe-wolf.ch/dateien/HP_Interview-Schafhaltung.pdf

Ein vorhandenes Wolfsrudel schützt ein Gebiet und auch eine geschützte Schafherde

Frank Neumann hat vor 15 Jahren als erster Schäfer (in Sachsen) in wenigen Tagen über 30 Schafe verloren. Er schaffte sich Herdenschutzhunde an. Er zeigt, dass es geht. Mehr noch er bestätigt, dass ein vorhanden Wolfsrudel das Gebiet und die Herde schützt. https://youtu.be/k3Yc-kUMuoE

Samstag, 11. Februar 2017

Goldie buddelt sich unter Zaun durch - habe ich doch vor einem Jahr schon gesagt, dass sie nicht springt

Der Chef einer großen Logistik Firma hat sich selbst ins Knie geschossen. Er wollte mit seinen Fotos beweisen, dass nicht mal seine 3 m hohen Zäune, die auch noch 30 cm ins Erdreich gegraben sind, gegen Wölfe - hier die Goldenstedter Wölfin - helfen würden. Dazu veröffentlicht er auch noch auf der Website der Firma eine Fotostrecke. Und oh Wunder, man sieht sehr deutlich, dass sie sich unter durch gebuddelt hat. An 2 verschiendenen Stellen offensichtlich! Und der Zaun sieht auch nicht so stabil aus, wie er gerne glauben machen möchte. Allerdings spielt das keine Rolle, da sie ja unter durch gegangen ist. Das Gelände soll 2.600.000 qm groß sein und ist ein ehemaliger Bundeswehrgelände.

Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, dass Goldie kein Springer sondern ein Buddler ist:

http://siouxtalaperrolob.blogspot.de/2016/02/goldenstedter-wolfin-ist-kein-springer.html

http://www.btr-transportlogistik.com/btr-transportlogistik-gmbh/aktuelles/

Copyright Foto BTR, Rehden



Und hier der Artikel in der Kreiszeitung dazu. https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/rehden-ort48541/sorgen-leute-muessen-ernst-genommen-werden-7385045.html

Montag, 6. Februar 2017

Spannend! Ein Bürger aus dem Nördlichen Landkreis Görlitz berichtet seine Erfahrungen

Hier mal die Aussage von einem Bürger, der mit 6 Wolfsrudeln und Pumpak um sich rum lebt! Die Aussage ist deshalb so interessant wie wichtig, weil sich unsere Niedersachsen daran ein Beispiel nehmen sollen!

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben/u/19309901

Pumpak ist noch ein Teenie, der die Welt entdeckt!

Geht auf den link und unterstütz den Wolf Pumpak, der auch abgeschossen werden soll, weil die Behörden nicht verstehen, dass Teenager nun mal neugierig sind und die Welt entdecken wollen! Jungwölfe sind "Babys". Sie wachsen zwar sehr schnell und haben fast die Größe von erwachsene Wölfen, aber sie sind im Kopf erst mit 3-4 Jahren ausgewachsen - wie wir Menschen es auch erst mit 25 Jahren sind psychologisch gesehen -. www.change.org/pumpak



Pumpak vom Baby bis heute!

ca 4 Wochen

ca 8 Monate

ca 20 Monate

Das ist Pumpak! Bitte unterschreibt, wer die Petition noch nicht unterzeichnet hat. Gebt Pumpak eine Stimme! https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben…

Sonntag, 5. Februar 2017

9.815 Menschen sind 2015 in Deutschland im Haushalt gestorben!

An die Wolfshasser und Schwarzmaler wie der Niedersächsische Jägerpräsident und CDU Landtagsabgeordnete und Agrarpolitische Sprecher Helmut Dammann-Tamke in 2015 sind in Deutschland 9.815 Menschen im Haushalt verstorben! Wir haben seit 17 Jahren Wolfsrudel in Deutschland. Bisher ist weder ein Mensch von einem oder mehreren Wölfen angegriffen oder gar getötet worden. Das Risiko im Haushalt zu sterben oder einer von 3.500 Verkehrstoten zu sein, ist ungleich höher.

Wo wir gerade dabei sind jedes Jahr sterben aber 3 - 15 Menschen durch Hunde!

Hören Sie auf mir der Schwarzmalerei gegen den Wolf! Wir leben heutzutage aufgeklärt und nicht mehr im Mittelalter!

http://www.spiegel.de/panorama/unfaelle-im-haushalt-fast-10-000-menschen-sterben-jedes-jahr-a-1133212.html

Neues Traumpaar

Mia und Khan lassen mein Herz höher schlagen. Mia ein sehr liebes freundliches Mädchen und hat immer ein Lächeln im Gesicht und die extrem Kuscheln liebt. Khan die Ruhe und Souveränität selbst.


Mittwoch, 1. Februar 2017

Wiedermal wurde der Wolf im Vorfeld fälschlicherweise als Täter beschuldigt

Wiedermal! Wiedermal wurde im Vorfeld behauptet, dass es Wölfe waren und wiedermal wurde das Gegenteil belegt. Da frag ich mich nur, wurde das mit Absicht inszeniert? Denn wie kann ein Pony an einem Schädelhirn Trauma sterben? Hat da jemand die Keule geschwungen, um den Wolf anzulocken? Der dann aber nicht mal kam..... Ich fange wirklich an, nur noch schlecht über die Wolfsgegner zu denken. Schuld daran hat sicher die Facebook Klientel von Wolf - Nein Danke und Aktuelle Wolfssichtungen oder Meldungen. Diese dort gezeigte ständige aggressive Anti Stimmung überträgt man unweigerlich auf alle Wolfsgegner.


http://www.wz-net.de/wz_10_111263563-21-_Untersuchung-beendet-Es-war-nicht-der-Wolf.html

Sonntag, 29. Januar 2017

Landkreis Osterholz Scharnbeck macht Nägel mit Köpfen

Wunderbar kann ich da nur sagen. Endlich mal eine Behörde, die aktiv für den Wolf eintritt und die möglichen "Betroffenen" vorsorglich an die Rechtslage erinnert! Dass sie nämlich, wie unten schon ausgeführt, die Nutztierhalter verpflichtet sind, ihre Nutztiere vor Beutegreifern zu schützen! Tun sie das nicht, ist darin ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu sehen und kann zur Folge haben, dass die landwirtschaftlichen Fördergelder zudem noch gestrichen werden!

Bravo! Ich würde mir wünschen, dass so ein Schreiben von allen Veterinärsämter in den bekannten Wolfsgebieten an die Nutztierhalter gesandt wird.


CDU/FDP und Landesjägerschaft nimmt Bürger in Niedersachsen auf den Arm!

Der Präsident der Niedersächsischen Landesjägerschaft und Niedersächsische CDU Landtagsabgeordnete und Agrar politische Sprecher der CDU Fraktion Helmut Damman-Tamke macht gerne Angst, wenn es um den Wolf geht. Er malt ein düsteres Bild von einer Wolfsschwämme in Niedersachsen. Bald würden hier tausende rumlaufen..... Dazu bedient er sich dann auch gerne von Zahlen über Nutztierrisse.

Die Wahrheit ist eine ganz andere:

Hier die genauen Zahlen der Nutztiere in Niedersachsen. Jedes Nutztier muss bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden. Man kann gut und gerne von einer Dunkelziffer von 20 - 25 % ausgehen bei Schafen, Ziegen und Pferden. Danach haben wir nicht nur 11 Mio sondern im Jahr 2016 knapp 14 MILLIONEN Nutztiere - Ziegen, Schafe, Rinder, Schweine - und die privaten Dammwildgehege komme noch dazu. Dem gegenüber stehen 55(!) Übergriffe von Wölfen, bei denen letztlich 143 Nutztiere zu schaden kamen (getötet wurden).

Ich muss gestehen, als normal denken Mensch fragt man sich, warum die Landespolitik dem dermaßen viel Aufmerksamkeit schenkt? Meines Erachtens gibt es wichtigere Themen, die unser Land bewegt. Das Land Niedersachsen gleicht die Schäden ja bekanntlich auch weit überwiegend aus.

Wenn ich dann sehe, dass jeder Schäfer durchschnittlich 20 Schafe hat und jeder Ziegenhalter knapp 5 Ziegen, dann bestätigt es einmal mehr, dass die Schafhalter in Niedersachsen zu 95 % Hobby Schäfer sind. Wenn ich dann noch höre, dass viel ihre Schäden nicht geltend machen und sogar aufhören mit der Schafhaltung, dann braucht man nicht viel Fantasie um zu glauben, dass es diejenigen sind, die die Dunkelziffer (s.o.) ausmachen und ihre Schäden ohnehin nicht ausgeglichen bekommen würden. Es nimmt keine Wunder an, wenn man bei den Wolfs(Gegner) Veranstaltungen dann überwiegend 60/70 + vorfindet, die gegen den Wolf wettern. Wieder eine Bestätigun, dass es weit überwiegend Rentner sind, die die Nutztierhaltung als Hobby bestreiten. Diese sind es, die dann am lautesten Schreien.

Und bei alledem vergesst bitte nicht, dass es die Kinder und Enkelkinder usw. derjenigen sind, die die Wölfe hier einst ausgerottet haben!

Dann frage ich mich aber erst Recht, warum Politik nicht in der Lage ist, dass genauestens zu hinterfragen? Und natürlich frage ich mich auch, warum die Medien sich so auf den Arm nehmen lassen?

https://www.ndstsk.de/index.php?bereich=1&topic_id=781&akk=1

Mittwoch, 25. Januar 2017

Kurti 2.0 droht! Bitte unterschreibt diese Petition

Leider haben die Entscheidungsträger das normale Verhalten von Wölfen - insbesondere Jungwölfen - immer noch nicht verstanden. Anstatt deutlich und immer wieder die Bevölkerung in den Wolfsgebieten aufzurufen, dass sie den Wölfen nicht hinterher laufen sollen, um sie zu filmen - wir haben das ja bei Kurti mehrfach erlebt, dass er sogar gelockt wurde -, sollen sie klar und deutlich Verhaltensvorgaben machen, dass die Menschen sie wegjagen sollen. Am besten mit Geschrei und Stöcken hinterher jagen!

Ich kann dieses Video von Kurti immer wieder nur zeigen, dass 3,5 Wochen vor seiner Ermordung aufgenommen wurde, wo er vor den ungläubigen lachenden Worten einer Frau SOFORT weggelaufen ist!
 https://www.youtube.com/watch?v=FQaPvRQjibg

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben?recruiter=38013867&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=autopublish&utm_term=des-lg-no_src-no_msg

Dienstag, 24. Januar 2017

Schweizer Wölfe

Gute aufklärende Doku über die Schweizer Wölfe - 3 Rudel, ca 50 Tiere. Auch dort funktioniert der Herdenschutz - wenn man es denn will! http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64236

Montag, 23. Januar 2017

Radio Bremen - Nordwestradio 25.1.2017, 18 Uhr

Heute wurde die Sendung für Mittwoch aufgenommen. Man kann sie live hören, im Internet oder auch über Facebook.

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/woelfe-in-niedersachsen102.html

Gegen Ende ca. 18.50 Uhr bin ich einen kleinen Teil meines Statements losgeworden.

Aber ich habe mir noch den Jägermeister - oh sorry, Jägerpräsidenten und CDU Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke gegriffen. Der Niedersächsische Umweltminister richtet nun ein Task Force ein, die sofort helfen soll, im Falle eines Falles. Man möchte verstärkt vergrämen. Da fiel mir dann ein Schreiben der Niedersächsischen Landesjägerschaft ein, das am 29.2.2015 an die 'Vorstände und Kreisjägermeister rausging. Der Umweltminister hatte gerade verkündet, dass die Vergrämung von Kurti vorbereitet werden würde. Wenn man glaubt, dass die Jägerschaft, die vertraglich mit dem Umweltministerium das Monitoring der Wölfe übernommen hat, nun helfen würden, dann wurde man so richtig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Denn das Schreiben ruft zum aktiven 'Boykott auf! Und zwar sollten die Jagdpächter sofort die Polizei holen, wenn sich die Vergrämungstruppe in den einzelnen Jagdrevieren aufhalten oder durchlaufen würden, denn es sei der Verdacht der Wilderei...... Ein Skandal wie ich finde. Das ist ein klarer Verstoß gegen Treu und Glauben nach § 249 BGB. Sie haben sich vertragswidrig verhalten.

Dammann-Tamke kann seine Ämter nicht richtig ausführen. Er soll sich entscheiden, ob er Landtagsabgeordneter und damit 'Staatsdiener bleibt oder besser sein Mandat niederlegt, denn was er sich da geleistet hat, als Jägerpräsi ist ohne Worte. Er kann natürlich auch als Präsi zurücktreten.

Seine ständige Schwarzmalerei, dass wir hier bald tausende von Wölfen hätten und die Welt untergeht, ist ohnehin schon unerträglich.

Ich habe ihn darauf angesprochen, er hat es erst geleugnet, und als ich ihm sagte, dass mir das Schreiben vorliegt, sagte er, dass es eben nicht deren Sache sei, zu vergrämen.

Treten Sie zurück Herr Helmut Dammann-Tamke, als was ist eigentlich egal. Die CDU hat eh keine Chance die nächste Landtagswahl zu gewinnen. Es gibt einfach keine profilierten Kandidaten mehr.





Auch habe ich endlich mal mit dem Medien präsenten Schäfer Tino Barth gesprochen. Denn er führte aus, dass er (nur) 2 Übergriffe hatte bei seinen Schafen. Er hat übrigens nur 200 Zuchtschafe. Wenn er so redet, dann glaubt man immer, dass es den armen Kerl richtig gebeutelt habe. Tatsächlich hat er nun aber 1,05 m hohe Elektrozäune und 9 Herdenschutzhunde, je 2 an den aufgeteilten Schafen, und es ist nichts mehr passiert! Er sei Berufsschäfer - mit 200 Schafen.... Lol, er verkaufte ca 17 Böcke jedes Jahr für 1.000 Euro. Hahahaha. Genau, davon kann man auch als Ehepaar leben.... Er verritt mir auch, seine Beweggründe, warum er gegen den Wolf sei. Die Hobbyschäfer würden nun nicht mehr so viel Schafe kaufen, sondern ihr Hobby einstellen. Er kann dann nicht mehr so viel verkaufen.... Ach ja. Und den Hobbyhaltern könne man vernünftigen Schutz nicht zumuten, der sei zu teuer.

Mal ehrlich, das ist doch alles Verarschung von uns normalen Bürgern!

Sonntag, 22. Januar 2017

100 +- durch Wölfe getötete Nutztiere gegen 11.000.000 Nutztiere in Niedersachsen

Morgen wird in Goldenstedt in einer Gastwirtschaft wieder mal mit Füßen über Goldie, der Goldenstedter Wölfin, abgestimmt.

Hier mal eben ein paar Fakten = Zahlen. Es werden immer die "armen" Nutztiere genannt. Ich finde es gelinde gesagt, eine Frechheit! Denn wir haben in Niedersachsen gut 11 Millionen, ja 11.000.000 Nutztier ( Schweine, Rinder, Schafe) - ohne Legehühner usw. -. Es wurden in den vergangenen beiden Jahren aber nur jeweils 100 +- "Nutztiere" von Wölfen getötet; Tendenz trotz mehr Wölfen, weniger! Das sind 0,001%.

Jetzt spalten wir das Ganze nochmal auf: 8 Mio Schweine, 2.6 Mio Rinder, 230.000 Schafe. Private Dammwildhaltung, da habe ich keine Zahlen. Die dürften aber auch keine wirklich nennenswerte Rolle spielen. 2012 hatten wir noch ca. 250.000 Schafe, 2008 288.000. - Bei Aldi & Co. bekommt man Neuseeland Schafsteaks in allen Formen -. Wir haben aber erst seit 2012 den ersten Wolfsnachwuchs (3 Welpen) in Niedersachsen. Der erste Wolf wurde in 2007 gesichtet.

Wer also glauben machen möchte, dass der Wolf an dem Rückgang der Schafe Schuld hat, liegt auf dem Holzweg. Die, die da so laut brüllen, sollen sich doch bitte an die Globalisierungsfanatiker in der Bundespolitik wenden, wo es nur darum geht, möglichst in einen weltweiten Wettbewerb zu treten und billiger zu produzieren, damit die Aktionäre mehr Rendite erwirtschaften. Darum auch das Schaf aus Neuseeland in der Kühltruhe bei Aldi und nicht das deutsche Schaf.

Die 230.000 Schafe werden von 12.000 Schafhaltern gehalten. D.h., nicht mal 20 Schafe hat ein Halter im Durchschnitt! Daraus kann man schon sehen, dass die Schafzucht eher eine Hobbyhalter Angelegenheit ist; 95 % der Schafhalter betreiben das als Hobby. Die sehr weit überwiegende Zahl muss nicht davon Leben! - Weil immer gerne argumentiert wird, der Wolf zerstöre Existenzen..... -. Wenn ich mir die Handvoll demonstrierenden Schafhalter anschaue, dann sehe ich da eigentlich ebenfalls zu 95 % Herrschaften 70 +! Rentner! Ich frage mich, wie können keine 50 Demonstranten so einen Lärm aufwirbeln, dass der Niedersächsische Ministerpräsident sich zu nicht nachvollziehbaren 'Aussagen in Uelzen hinreißen lässt, dass sie die Lockerung der 'Wolfstötung prüfen wollen?! Wie kann es sein, dass nach dem Ministerpräsident auch noch der Umweltminister nach Uelzen fährt? Haben die gut bezahlten Wahlpolitiker nichts besseres zu tun, als 50 'Rentnern hinter her zu laufen?

Ist denn das Gleichgewicht, die Wichtigkeit des Ganzen derart aus den Fugen geraten, dass hier nicht mehr erkannt wird, dass es beim besten 'Willen nicht der Rede Wert ist, dass ein paar Wölfe ein paar 'Schafe töten?!

Nach § 3 Abs .2 Nr. 3 der 'Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung sind die Nutztierhalter verpflichtet, ihre Nutztiere vernünftig zu schützen! Tun sie das nicht, drohen ihnen Strafen! Im Moment stellen sich diese 95 % Hobby Schafhalter quer und meinen es aussitzen zu können, in der Hoffnung offensichtlich, dass die Wölfe als "'Problemwölfe" deklariert und getötet werden. Diese abstrusen Forderungen werden immer wieder gestellt, obwohl genau diejenigen eigentlich rot anlaufen müssten, weil sie ihre Schafe (und Dammwild) nicht ansatzweise richtig geschützt haben!

20.000! ZWANZIGTAUSEND! Diese Zahl wird immer gerne unter den Teppich gekehrt in Niedersachsen. 20.000 Schafen kommen jedes Jahr in Niedersachsen in die Tierköperbeseitigungsstellen, OHNE dass sie irgendwie verwertet werden können. Das sind Tiere, die sich auf der Weide das Bein brechen, bei der Geburt versterben usw. Warum schreit da niemand, passt doch besser auf eure Schafe auf?!

Und last but not least, was passiert eigentlich mit einem Nutztier? Ja genau, es wird von den Haltern getötet und verspeist oder das Fleisch verkauft. Also bitte, tut doch nicht so, als ob eure Schafe, Haustiere wären, wie unsere Hunde und Katzen.

Ich bitte euch darum, notiert euch diese Zahlen und haut sie den Wolfsgegnern immer wieder um die Ohren!

Und Nein! Rinder und Pferde sind nicht gefährdet. Dass das ein oder andere Kalb - ja wir können es in 7 Jahren Wölfe in Niedersachsen immer noch an einer Hand abzählen -, dran glauben muss, ist bei aller Liebe angesichts von über 2.6 Mio Rindern nun mal so. Meist hat das, wenn man genauer hin schaut, auch einen Grund, denn ein Fall ist mir bekannt, da hatte das Kalb sich ein Bein gebrochen und der 'Bauer hat es nicht von der Weide bekommen und es war klar, dass es den Wölfen zum Opfer fallen wird.

Euch einen schönen Sonntag!

Sonntag, 8. Januar 2017

Wölfe töten nicht vermehrt Nutztiere

Die Medien erwecken den Eindruck, dass Wölfe vermehrt Nutztiere reißen. Der Niedersächsische Ministerpräsident ist auf diesen Unfug reingefallen, aber der BundesLandwirtschaftsminister auch. Auf der besten deutschsprachigen Wolfsseite Website wird sehr schön dargestellt, dass das Unsinn ist. Auch liegt der Anteil von Nutztieren in der Nahrung bei Wölfen auch nach 15 Jahren (Erste Untersuchung 2001) auch heute noch aktuell bei nur 1 %!

Und das wesentliche ist, dass z.B. in Niedersachsen 20.000 Schafe jedes Jahr in der Tierkörperbeseitigung landen ohne jegliche Nutzung, weil sie bei der Geburt, Unfall o.a. versterben. Wölfe töten im Jahr aber gerade mal 100 Nutztiere +-. Das sind 0,5 % bezogen allein auf die Schafe. Nimmt man die Schweine und Rinder dazu, fällt es gar nicht mehr ins Gewicht.

http://www.wolf-sachsen.de/aktuelles/sonstiges/386-fragen-zur-aktuellen-lage