Dienstag, 13. Dezember 2016

Nur so kann es gehen!

Mich erstaunt als Volljurist und ehemaliger Anwalt wie deletantisch die Behörden bei den Wolfsmorden vorgehen. Bei mir erwecken sie den Eindruck, dass sie gar nicht aufklären wollen. In Bayern haben sie nun mal wegen illegalen Luchstötungen durchgezogen und das ist gut so! Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk hatte aufgedeckt, dass gezielt die geschützten Luchse getötet wurden. Es kam dann zu Hausdurchsuchungen!

Genauso müsste man im Raum Cuxhaven vorgehen, wo die Mutter von 4 Wolfswelpen aus 2016 im September illegal erschossen wurde. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Revierinhaber, wo das Wolfsrudel lebt, genau wissen, wo sich die Wölfe aufhalten. Wenn man da anfängt, käme recht schnell zu dem Todesschützen.

http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/lam/tote-luchse-hausdurchsuchung-in-lohberg-21002-art1463228.html

Dienstag, 22. November 2016

Siesta!

Mama Suri mit Söhnchen Ghandi auf dem Sofa, während Schwesterchen Shiva schaut, ob sie von Opi Tala nicht vielleicht doch den Knochen bekommt...



Samstag, 22. Oktober 2016

Nuno hat leider Knochenkrebs auf seinem Nasenrücken

Seit Ende August wächst es und wächst es. Untersuchungen bei meinen 'Tierärzten, Rücksprache mit dem zuständigen Prof und seiner spezialisierten Ärztin für Onkologie lassen uns leider mit der Information zurück, dass wir nichts machen können. Nuno bekommt sehr viel Besuch und genießt es.






Manu zu Besuch

Nuno wie immer in der ersten Reihe. Khan ist neugierig und kuschelt nebenbei mit mir. Bree schaut auch mal vorbei:

https://www.youtube.com/watch?v=iQZGedYtqsQ

Mittwoch, 29. Juni 2016

Wow, sie haben den Wolfswelpen leben lassen. Es scheint, dass sie lernen.

Endlich mal ein Happy End und nicht das sinnlose abschlachten von wilden Wölfen:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=144935&_psmand=26

Samstag, 4. Juni 2016

Brandenburg hat es in 2000 bei dem dreibeinigen wilden Wolf Naum vorgemacht - Niedersachsen hat versagt!

Wusstet ihr schon, dass dieser wilde deutsche Wolf in Brandenburg auf drei Beinen gelebt hat?! Nahm wurde im Januar 2000 eingefangen und lebte bis an sein Lebensende in Gefangenschaft! In Niedersachsen geht sowas nicht. Der eine - Kurti - wurde erschossen und der andere - der Jungwolf bei Uelzen- entgegen § 45 Abs 5 BundesNaturschutzGesetz wochenlang rumlaufen gelassen und. zugesehen, wie er verhungert und seine Wunde im Knie so schlimm wurde, dass man ihn in den Himmel gespritzt hat, weil man meinte, daß ein dreibeiniger wolf nicht in Gefangenschaft Leben könnte. Schande über die Entscheider.


Hier könnt ihr auf Seit 45 ff. lesen, wie es ihm ergangen ist. Er soll mit 17 Jahren in Gefangenschaft gestorben sein. Schön zu sehen, wie andere Bundesländer sich echt Mühe geben, wenn es um ihre wilden Wölfe geht. Es regt mich schon wieder auf. Naum wurde auch Vater von Welpen im Wildpark Schorfheide! http://www.mlul.brandenburg.de/media_fast/4055/woelfe.pdf


Und an diejenigen gerichtet, die meinen, dass Naum damals zu viel Stress gehabt habe, denen kann ich nur entgegnen, meine Tiere leben bei mir auch in tiefen Frieden - wenn sie mit mir und Freunden/Familie sind. Wenn allerdings Fremde auftauchen, hat der ein oder andere auch Stress. Auch da glauben manche dann, dass sie so immer sind. NEIN! UNSINN!



Sonntag, 29. Mai 2016

Wolves Unleashed China

Coming soon, die Doku Behind the Scene zu der letzte Wolf: Wolves unleashed China

http://www.wolvesunleashed.com/

Mittwoch, 25. Mai 2016

Es darf alles nicht wahr sein - sie sitzen es einfach aus

Die neueste Entwicklung zu den Welpen von FT 10, der kleinen Schwester. Seit Montag Abend 21 Uhr wissen sie Bescheid, dass da Welpen sind und sind am überlegen. Angeblich dürfe man aus rechtlichen Gründen die Welpen nicht entnehmen. Darüberhinaus könnten solche Welpen nie wieder Freiheit. Beides ist totaler Unsinn. Denn § 45 Abs. 5 BundesNaturSchutzGesetz sagt ganz klar, dass ein jeder hilflsoe Jungtiere entnehmen darf, gesund und groß pflegen darf und sie dann wieder auswildern muss. Und zwar auch bei streng geschützten Tieren (wie der Wolf). Da ist die Einschränkung, dass man die Naturschutzbehörde informieren muss, die dann bestimmen kann, was damit passiert. Nämlich z.B. in eine vom Land Niedersachsen anerkannte Wildtierstation geben. Wenn sich dann herauskristallisiert, dass die Tiere doch zu offen sind, müssen sie in Zoos oder Wildparks vermittelt werden.

"§ 45 Absatz 5) Abweichend von den Verboten des § 44 Absatz 1 Nummer 1 sowie den Besitzverboten ist es vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften ferner zulässig, verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich freizulassen, sobald sie sich selbständig erhalten können. Im Übrigen sind sie an die von der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde bestimmte Stelle abzugeben. Handelt es sich um Tiere der streng geschützten Arten, so hat der Besitzer die Aufnahme des Tieres der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde zu melden. Diese kann die Herausgabe des aufgenommenen Tieres verlangen."

Das für Wildtierschutz zuständige NLWKN hat auf seiner Website deutlich gemacht, dass Wildtiere, die nicht mehr ausgewildert werden können - so etwas habe ich erlebt bei Füchsen, Rehen und Dammwild in meiner Zeit 2008/9 in der Wildtierhilfe -, gehen an Zoos usw.:

"Das Land Niedersachsen hat derzeit 22 ehrenamtlich arbeitende Betreuungsstationen nach § 45 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz anerkannt. Diese Stationen nehmen verletzt, krank oder hilflos aufgefundene Wildtiere auf, um sie gesund zu pflegen und anschließend wieder auszuwildern. Nicht wildbahntaugliche Tiere werden als Dauerleihgabe in Erhaltungszuchtprojekte vermittelt, an Zoologische Gärten abgegeben oder dienen in der Betreuungsstation der Öffentlichkeitsarbeit."

Da § 45 Abs. 5 auch für streng geschützte Wildtiere gilt, gilt natürlich auch für sie die "Zooregelung" von der Gesetzessystematik.

Als ich 2008/9 in der Wildtierstation Lüneburger Heide gelebt und gearbeitet habe, habe ich Füchse und Rehe groß gezogen und ausgewildert! Es gab ein paar wenige Tiere, die eben zu Menschen freundlich waren und die hat man dann in Wildparks gegeben. Das sieht man aber sehr sehr deutlich! Darum, wenn man denn glaubte, dass Kurti zu offen war, dann hätte er auch kein Problem gehabt in ein verünftiges Gehege zu kommen (mit Partnerin).

Es ist eine Sauerei, dass sie anscheinend nicht mal versuchen, die Welpen zu finden. Wie in dem von mir geteilten Aufsatz von Wolfsmonitor geschrieben, wäre es aus wissenschaftlicher Sicht schon wichtig die Welpen zu finden, damit man dann sagen kann, wer der Vater war. Ob vielleicht ein neuer Wolf in der Nähe ist. Oder ob es Inzest mit Kurti war oder ob der Vater die Tochter gedeckt hat.

Dienstag, 24. Mai 2016

Warum wurde keine Nachsuche nach den Welpen veranlasst?

Sehr viele von uns beschäftigt die Frage, können wir nicht die Welpen suchen und retten? Nach § 45 Abs. 5 BundesNaturSchuG darf man verletzte, hilflose oder kranke Wildtiere aufnehmen und gesund pflegen. Lest auch hier http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=8097&article_id=46125&_psmand=26

Nur eins scheint klar zu sein, die Welpen dürften auf dem Truppenübungsplatz sein. Dazu bedürften wir der Genehmigung des Standortkommandanten. Die wird er uns nicht geben. Die Frage ist, kann man ihn dann haftbar machen? Dazu müssten man dann wiederum die Welpen finden und feststellen, wann sie gestorben sind. Am Sonntag wurde die Mutter gefunden und sie soll schon einige Tage tot sein. Ein Welpe von 2-3 Wochen überlebt das vielleicht 3-4 Tage. Ein Starker vielleicht 2 Tage länger.

Eins ist aber klar, wenn das MU nicht sofort eine Suche angeordnet hat, dann haben sie wieder einmal Dreck am Stecken! Wobei auch da die Frage auftaucht, ob sie nicht schon tot waren, als man aus Berlin die Ansage bekam, dass die Fähe Welpen hatte. Aber auch da wundert mich wieder, dass Bundesförster und Wolfsberater Jörg Tilk das nicht gemerkt hat. Wie kann das sein. Eine Fähe, die max 3 Wochen alte Welpen hat, hat dicke Zitzen, weil sie da noch säugt! Auch ist das Fell am Bauch und um die Zitzen weg.

Stattdessen will er einen Autounfall als Todesursache vermutet haben.

Man kann das Blatt drehen und wenden wie man möchte, man wird den Eindruck nicht los, dass alle ganz zufrieden sind, wie es bisher gelaufen ist. 3 Jungwölfe überfahren, einer abgeschossen, einer tot gespritzt und die Welpen verhungert. Hört sich nach 5 Munsteraner Jungwölfen an, 5 sog. "Problemwölfen", die man auf eine vermeintlich elegante Art und Weise los geworden ist. Und Kurti hat man nicht umsonst abgeschossen, natürlich wollte man auch nicht seine Welpen haben.

Merkwürdiger geht es schon nicht mehr, was sich hier in Niedersachsen abspielt. Wir werden versuchen, dass alles gerichtlich aufzuklären.

Das Drama wurde durch Menschen verusacht, die in die Natur eingreifen mussten!

Jetzt haben wir das Drama!!!! Die tote Schwester von Kurti hat Welpen! Die werden jetzt verhungern! Ich habe es schon gesagt, als es bei dem Versuch eines Versuchs der Vergrämung zu der Sichtung von einer Fähe bei Kurti kam, das sie mit Sicherheit Welpen haben werden, weil es schlicht und ergreifend die Stehtage einer Wölfin sind. Die sind fast auf den Tag genau immer gleich. Mich hat damals gewundert, dass sie sicher sagen konnten, dass es die Schwester von Kurti war. Ja, die konnten sie ja auch orten mit dem Peilsender. Als Kurti kurz vor seiner Tötung wieder öfters auftauchte, war die Welpenmutter im Bau - Kurti wurde am 28.04.2016 getötet, wohl am Tag der Geburt der Welpen -, und Papa musste Fressen besorgen. Das ist alles ganz einfache Wolfsbiologie! Was werden sie mit den Welpen machen? Sie werden so tun als ob sie sie nicht finden und dann sagen, die Natur hat ihren Lauf genommen. Nein, das hat sie nicht. Der Mensch hat auf Anweisung von Minister Wenzel in die Natur eingegriffen und deshalb das Unglück herbeigeführt. Denn die Mutter musste größere Risiken eingehen, um Fressen für ihre Kinder zu finden. Denn ab 3-4 Wochen fressen die kleinen feste Nahrung und trinken nur noch nebenbei Milch. http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=143972&_psmand=26

Jetzt werden Köpfe rollen! Kurtis Schwester hatte Welpen!

Die am Sonntag tot aufgefundene kleine Schwester von Kurti, FT 10, ist an den Folgen von Bissverletzungen gestorben. Und richtig dramatisch ist das Ganze auch noch, weil sie Welpen geboren hatte! Das, was ich schon direkt nach dem Abschuss von Kurti gesagt habe, ist leider bittere Wahrheit geworden. Es liegt auf der Hand, dass die Mutter versucht hat, die Welpen allein groß zu ziehen und dafür größere Risiken eingehen musste. Es fügt sich alles zusammen. Nun wird mir auch klar, warum bei dem Vergrämungsversuch Anfang März auf 200 m Entfernung festgestellt worden ist, dass Kurti mit seiner Schwester zusammen war, weil es FT 10, die sie natürlich auch orten konnten.

Schande über euch, ich kann mich nur wiederholen. Ihr seit alles Dilettanten.

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=143972&_psmand=26


Kurtis kleine Schwester ist nun auch tot!

Ein sehr trauriger Tag. Kurtis Schwester ist auch tot, die mit dem Sender und FT 10 genannte Wölfin aus 2014. Auch deswegen darf man Wölfe nicht einfach so abschießen, weil einem die Nase nicht passt, denn es werden auch sehr viele dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Der Truppenübungsplatz Nord ist westlich von der B 209 nach Lüneburg und südlich von der B 71 eingerahmt. Beides gut ausgebaute Landstraßen, die den Verkehr deutlich schneller fließen lassen als die erlaubten 100 km/h. Rip Kleine Schwester - sie wog nur 23 kg mit 14 Monaten bei der Besenderung!
Ein Schelm, wer böses dabei denkt, dass nun in wenigen Wochen 5 Jungwölfe im Bereich des Munsteraner Rudels den Tod gefunden haben. Letzte Woche Mittwoch wurde der zweite Wolf von Staatswegen getötet, in dem er eingeschläfert wurde, weil er eine sehr schwere Verletzung am rechten Bein hatte. 2 Wölfen wurden dieses Jahr bereits in dem Bereich B 71 überfahren. Und Kurti erschossen. Sind es die 5 Jungtiere aus 2014, die gerne mal von Angsthasen als Problemwölfe bezeichnet wurden?!



Im Foto von Ende September 2015 sind beide, Kurti (hinten längs) und die kleine Schwester (vorne quer) zu sehen.

Freitag, 20. Mai 2016

"Wölfe sind weniger aggressiv als Hunde!"

So ist es! Herzlichen Dank Prof. Dr. Kurt Kotrschal vom Wolf Science Center in Österreich. Dem ist nichts hinzuzufügen.

http://tvthek.orf.at/program/heute-leben/4660213/heute-leben/12781962/Wolf-als-Haustier/12782078

Mittwoch, 18. Mai 2016

Die Befürchtungen haben sich nun schneller bewahrheitet, als wir es uns haben träumen lassen

Erneut junger Wolf eingeschläfert:
http://www.az-online.de/uelzen/rosche/grabau-kreisveterinaer-erloest-schwer-verletzten-wolf-6412575.html . Der Wolf hat erkennbar eine schwere Verletzung - bitte bis zum Ende scrollen http://wolfsmonitor.de/?p=3578 . Aber wir hatten schon den Fall in der Lausitz, dass eine junge Fähe des Nochtener Rudels von einem Auto angefahren wurde. Später wurde sie eingefangen und der Schien- und Wadenbeinbruch wurde versorgt. Nach 5 Wochen wurde sie wieder entlassen und fand zu ihrer Familie zurück. http://www.wolfsregion-lausitz.de/index.php/aktuelles/tote-verletzte-woelfe/248-woelfin-in-die-natur-zurueck-entlassen  2000 hatten wir einen wilden dreibeinigen Wolf, der eingefangen wurde und bis an sein Lebensende im Wildpark Schorfheide lebte. Es geht also alles, man muss es nur wollen. In Niedersachsen macht man es sich jedoch einfach. Dabei kennt sicher jeder von uns dreibeinige Hunde, die gut leben.

75 Strafanzeigen wegen der Tötung von Kurti

Allein 75 Strafanzeigen gegen Unbekannt, dem Umweltminister Wenzel und eine gegen den Schützen sind bei der Polizeidirektion Bad Fallingbostel eingegangen. In Soltau waren ja schon 12 und vermutlich noch weitere. Wir können also von gut 100 Strafanzeigen ausgehen. Eine Anzeige hat z.B. 14 Seiten und befasst sich ausgiebig mit den bekannt gewordenen Fällen, und kommt zu dem Ergebnis, dass Kurti keinerlei Gefährlichkeit gegenüber Menschen gezeigt hat.

Die Sache ist noch lange nicht zu Ende!

Samstag, 14. Mai 2016

Kurti war gesund

Was haben sie erwartet? Kurti war ein ganz normaler Jungwolf vom Typ A, wie Günther Bloch sie mal eingeteilt hat und der russische Prof. Dr. D. Bibikov schon vor über 30 Jahren eingeteilt hatte:

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Erschossener-Wolf-Kurti-war-vollkommen-gesund

Mittwoch, 4. Mai 2016

Das hat nicht mal Sachsen geschafft, wo der Wolf im Jagdrecht ist mit Schonzeit. Deutschlands ersten wilden Wolf mit dem Segen des Staates abzuschießen

Erst wird mit den Stimmen der SPD, Der Grünen und der CDU der Antrag der FDP im Niedersächsischen Landtag den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen abgelehnt, um dann knapp 2 Wochen später den ersten Wolf im staatlichen Auftrag abzuschießen!

Wozu also den Wolf ins Jagdrecht, wenn es auch so geht?! Es war zu dem Zeitpunkt doch längst beschlossene Sache. In dem Moment, wo die Staatssekretärin Almut Kottwitz Mitte Februar 2016 Kurti als potentiell gefährlich erklärte, war er dem Tod geweiht.

Was hatte Kurti getan? Er hatte im Januar im Landkreis Celle sich angeblich gegen einen Terriermischling verteidigt, den die Halterin von der Leine ließ und der Schnur stracks zu Kurti lief und ihn attakierte! Die Halterin konnte Kurti sofort vertreiben! Nachgewiesen war das allerdings alles nicht, weil es so absurd geschildert wurde, dass in der Umweltausschusssitzung der Vertreter des Umweltministerium bei der Schilderung der Bewertung des MU nur sagen konnte, so kann das ganze nicht stattgefunden haben.

Auslöser war dann, dass Kurti 1 Stunde am Zaun der Kaserne in Oerbke geschlafen hatte, was von den Überwachungskameras gefilmt wurde. Diese Kaserne bei Bad Fallingbostel ist das Niedersächsische Auffanglager für Flüchtlinge. Ja, EINE STUNDE(!) außerhalb der Kaserne an einem Waldweg an einem Zaun!

Wenn ich das alles Revue passieren lasse, dann komm ich aus der Schockstarre gar nicht mehr raus, weil es mir scheint, dass die Verantwortlichen im Nds Umweltministerium anscheinend alles, aber auch wirklich alles über normales Verhalten von Wölfen vergessen zu haben schienen. Rotkäppchen war in Lichtgestalt wieder erschienen und hat mit einem Handschlag alles weggewischt. Dass dann noch die Politiker Gattin in Munster OT Breloh mit Kinderwagen, Kind und Rhodesian Ridgeback auf Kurti getroffen sein möchte und Kurti einem angeblich angeleinten 9jährigen kastrierten Labbie x Goldie Mischling in einem Waldstück nördlich von Celle in den Hintern gezwickt hatte - denn mehr war es nicht, denn es war nur ein kleines Löchlein von einem Eckzahn angeblich gefunden worden - kam noch oben drauf und besiegelte endgültig Kurtis Tod.

Welch perfides politisches Spiel die CDU Landtagsbabgeordneten Angermann (Celle) und Winkelmann (Munster) mit Unterstützung von FDPler Dr. Hocker (Achim bei Bremen) gestartet hatten.

Als verständiger Mensch mit politischen Wissen, über dem durchschnittlichen Wissen über Wölfe und in Kenntnis dieser einzelnen Fälle und der Örtlichkeiten kann ich nur sagen, die Verantwortlichen müssen für Handeln bestraft werden. Denn wo bleibt die Verhältnismäßigkeit in ihrem Tun? Es scheint, als würde Rotkäppchen uraufgeführt werden. Denn, wer wie ich sich täglich im Wald, und zwar in Waldgebieten, wo die wilden Bergener Wölfe und manchmal auch, wo die Munsteraner Wölfe unterwegs sind, sich bewegt, hat viel mehr Angst vor den Wildschweinen, die einem allgegenwärtig sind, wie man an den aufgeschobenen Stellen an und auf den Wegen sehen kann. Viele Tausend Begegnungen haben jedes Jahr Hundehalter mit Wildschweinen und verletzte Hunde ist das Ergebnis. Viele Hunde beißen sich gegenseitig "Krankenhaus reif" und sterben auch. 4 - 10 Menschen sterben durch Hunde jedes Jahr in Deutschland. Aber passiert deshalb etwas?

Jedes Jahr sterben bis zu 3500 Menschen im Straßenverkehr, über 400 bei Hausarbeiten. 100 Kinder ertrinken in Teichen usw usw. Das allgemeine Lebensrisiko ist immens. Aber wird deshalb alles verboten? Nein, natürlich nicht!

Bei staatlichem Handeln ist immer auch die Verhältnismäßigkeit des Tuns des Staates zu prüfen! Es liegen schon nicht die Ausnahmetatbestände des § 45 Abs 7 BundesNaturSchutzGesetz vor, Kurti war in keiner Weise für irgend jemanden gefährlich. Alle, die ihn dicht gesehen hatten, haben das immer wieder betont und trotzdem hat der Umweltminister Stefan Wenzel den Abschuss angeordnet. Seine Staatssekretärin hat das ganze vorbereitet, indem sie Kurti schon vor 2,5 Monaten als gefährlich deklarierte, obwohl nicht ansatzweise etwas passiert war - ich habe ausdrücklich das Umweltministerium immer wieder gefragt!

15 Jahre Aufklärung über wilde Wölfe wurden von den Verantwortlichen mit einem Handschlag weggewischt und Rotkäppchen ist wieder eingezogen!

Zahlreiche Strafanzeigen sind gestellt worden. Ich werde meine in Ruhe ausarbeiten unter Beifügung der ganzen Videos, die belegen, dass Kurti sich ganz normal verhalten hat. Normal wie ein von Freiland Wolfsforscher Günther Bloch schon vor 10 Jahren als Typ A eingeteilter Jungwolf. Jung, forsch, neugierig, draufgängerisch. Bloch vertieft die Einteilung, die schon der russische Wolfsprofessor D. Bibikov vor über 30 Jahren vorgenommen hat, dass es die Wölfe gibt, die sich nur im Wald aufhalten und den Menschen meiden und denjenigen, die bevorzugt in die Siedlungen der Menschen gehen und sich von Aas, Müll und Haustieren ernähren. Dr. Christoph Promberger hat ähnliches bereits vor 20 Jahren in Brasov Rumänien erlebt und es wurde von der BBC eindrucksvoll gefilmt.

Man stelle sich mal vor, wir hätten so ein Szenario wie vor Kurzem im Ende Februar 2016 in der Stadt Banff in Canada, dort wo auch Günther Bloch seine Wildwolf Beobachtungen macht und wo er auch lebt, hier mit den Munsteraner Wölfen erlebt. 5 wilde Wölfe erlegen einen Hirsch auf einer Autobahnbrücke am Ortsrand von Banff! Niemand regt sich darüber auf! Und niemand fordert den Tod der Wölfe oder behauptet eine potentielle Gefahr für den Menschen! Kurti hat nicht mal Nutztiere gerissen! Er war einfach ein junger Typ A Wolf, der neugierig seine Umwelt erforscht hat. Er kam Menschen nur dann nah, wenn Hunde dabei waren. Ansonsten hat er sich immer sofort von dannen gemacht und ist den Menschen ausgewichen.

Umweltminister Stefan Wenzel hat die Nerven verloren. Er hat sich zum Handlanger des politischen Mobbs machen lassen, den Landtagsabgeordneten der CDU Angermann, Winkelmann und der FDP Dr. Hocker. Oder wollte Stefan Wenzel nur in die Geschichte eingehen als der Minister, der als erster in der (Wolf) Neuzeit den Tod eines wilden Wolfs angeordnet hat?!

Ich kann auch nach einer Woche nicht sagen, was für eine Abscheu ich für alle an dem Tod von Kurti Beteiligten empfinde! Der Minister, der sich in der Pressekonferenz letzten Donnerstag wie ein Aal wand, bis er dann, nachdem er dem Schwarzen Peter erst seinen Mitarbeitern im MU zuschieben wollte, dann dem Wolfsbüro im NLWKN, um dann nach Minuten des Windens auf erneute Nachfrage eines Journalisten endlich zu zugeben, dass er die Verantwortung dafür trägt!

Das, was mich richtig freut ist, dass wenn die Herren Angermann, Winkelmann und Dr. Hocker und der Minister Wenzel glauben, dass sie mit ihrem Tun Wählerstimmen gewonnen haben, dann sind sie auf dem Holzweg! Denn eine spontane Umfrage des NDR nach der Hinrichtung von Kurti hat ein sehr erstaunliches Ergebnis gebracht: Über 76 % der Befragten sind gegen den Abschuss von Kurti! Bedenkt man, dass in ganz Deutschland 80 % für den Wolf sind, dann ist das eine eindeutige Klatsche für die Herren! Der Minister wird aller Wahrscheinlichkeit schon vor Ende der Wahlperiode seinen Hut nehmen müssen, falls Anklage gegen ihn oder einen seiner Mitarbeiter erhoben wird. Es waren in wenigen Tagen immerhin über 11.000, die ihre Meinung Kund getan haben!




Alle Fotos von Christopher Martin https://christophermartinphotography.com/2016/02/24/more-from-the-banff-wolf-packs-attack-on-the-elk/



Donnerstag, 28. April 2016

Hier seht ihr den "Ach so gefährlichen Kurti" Anfang April zwischen Bremen und Hamburg im LK Rotenburg

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Da kann man sich nur an den Kopf fassen, zu behaupten, Kurti wäre für Menschen gefährlich! Es gibt viele tausend Wildschwein - Mensch Begegnungen im Jahr in Deutschland, die tatsächlich gefährlich sind! Es ist sowas von maßlos, Kurti als gefährlich eingestuft zu haben, gefährlich für Menschen! Hier am 4.4.2016 in Jeddingen zwischen Bremen und Hamburg im Landkreis Rotenburg!

Umweltminister Wenzel und Staatsekretärin nicht nur verantwortlich für Kurtis Tod, sondern auch für den Tod von Kurtis Welpen

Es ist ein sehr trauriger Tag, weil wir erfahren haben, dass Kurti gestern Abend hingerichtet wurde, weil die staatlichen Möchtegern Naturschützer mit  der Natur nicht klar kommen, in der wir leben. Das Unverständnis für das Verhalten von Wölfen hat dazu geführt, dass ein wehrloses Tier ermordet wurde. Das Umweltministerium unter der Führung von Stefan Wenzel und seiner Staatssekretärin Almut Kottwitz haben einen verhängnisvollen Fehler begangen, sie haben übersehen, dass Kurti aller Wahrscheinlichkeit, gerade Vater von Welpen geworden ist bzw. in den nächsten Tagen wird. Die Mutter wird ca 4 Tage fest im Bau liegen und ist darauf angewiesen, dass ihr Gatte ihr Futter bringt. Es ist absehbar, dass in diesem frühen Stadium die Fähe die Welpen nur schwer durchbringen wird. Umweltminister Wenzel und die Staatssekretärin Kottwitz und der Todesschütze - mittlerweile heißt es, dass es doch ein Jäger und nicht ein Scharfschütze der Polizei war -, werden dafür verantwortlich sein, dass nicht nur Kurti tot ist, sondern dass auch seine Kinder sterben werden. Eine Schande für Deutschland, dass ausgerechnet ein von DIE GRÜNEN geführtes Umweltministerium den Beginn gemacht, die Natur zu Grabe zu tragen. Ich hatte wirklich gedacht, dass du Umweltminister Stefan Wenzel einen Arsch in der Hose hast! Ach so, im Foto Kurti mit seinem Mädchen! Mein Tierarzt hat ihn noch  letzte Woche ein Dorf weiter bei sich in der Nähe von Walsrode mit eben diesem Mädchen gesehen! Sie haben Müllsäcke aufgerissen....



Die Unfähigkeit der Entscheider und wenn viele, die keine Ahnung von dem Verhalten von Wölfen haben, mitreden dürfen

Im Yellowstone Park ist es Standard, dass Wölfe so dicht am Menschen sind. Hier eine Jungwölfin. Deshalb schießt niemand ein Tier. Es wird dann erst einmal vergrämt! Wenn man nicht vergrämen kann, sollte man sich fragen, warum nicht?! Die Antwort liegt auf der Hand, weil die Berichte der Nahbegegnungen alle völlig überzogen sind, wie schon das letzte Video von Kurti vom Montag, wo der NDR behauptet, Kurti würde Menschen verfolgen, tatsächlich es aber umgekehrt ist. Genau auf diesen falschen "Analysen" beruht die Tötungsanordnung! Das erste Video http://www.ndr.de/…/Kurti-verfolgt-Spaziergaenger-bei-Celle…



Rest in Peace Kurt

REST IN PEACE KURTI! Du musstest sterben, weil das Mittelalter in Niedersachsen wieder Einzug gehalten hat und viele Wolfsexperten vom Himmel gefallen sind - speziell in Niedersachsen. Ein Wildhund, der besser hörte als mancher Hund, wurde ermordet, weil ein paar Menschen ihrer Fantasie freien Lauf ließen und aus Kurti quasi einen Hund gemacht haben - so dicht soll er an sie gekommen sein. Alle Video und Foto Belege zeigten aber ein vorsichtigen Wolf, der immer Distanz und auf dem Sprung blieb, sich sofort in Sicherheit zu bringen. Auch eins der letzten Videos vom Montag! Die Schuldigen werden zur Verantwortung gezogen, da werde ich sehr stark hinterher sein. Aus Unfähigkeit darf niemand sterben!



Mittwoch, 27. April 2016

Leide ich unter Wahrnehmungsstörungen???? Schrecklich auf Basis derartiger angeblicher Nahbegnungen soll Kurti nun sterben

Es lässt mich vor Wut weinen, weil Kurti aufgrund derartiger, wie hier im Video zu sehenden Nahbegegnungen nun sterben muss. Da behauptet der NDR Kurti würde die Menschen verfolgen. Ich sehe da aber genau das Gegenteil, der Filmende verfolgt Kurti!

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Kurti-verfolgt-Spaziergaenger-bei-Celle,wolf2442.html

Die angeblichen "Beweise" für die zahlreichen "Nahbegegnungen" sehen alle samt ähnlich aus! Die werden vor Gericht nicht Stand halten. Ich werde die Staatssekretärin und den Todesschützen anzeigen und alles dafür tun, dass endgültig geklärt wird, welchen Massstab man anlegen muss, um einen wilden Wolf zu "entnehmen". Eine Gefahr ist so ein Tier auf gar keinen Fall, weil er zieht sich ja immer wieder zurück.

Dienstag, 26. April 2016

Nun wird Kurti wohl getötet, weil wieder Menschen nicht die ganze Wahrheit sagen.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Auffaelliger-Wolf-wird-wahrscheinlich-getoetet,wolf2440.html

Wie es aussieht, wird Kurti nun wohl getötet. Die Verantwortlichen gehen selbst nicht wirklich davon aus, dass der Schütze mit dem Betäubungsgewehr nah genug ran kommt. Die Kernfrage ist, war der Hund der Familie Marden aus Groß Hehlen wirklich angeleint? Klingt für mich trotz Brut und Setzzeit unrealistisch, wenn ich mir das Waldgebiet anschaue, wo sie spazieren gegangen sind. Sie waren zwischen der B 2 nördlich von Groß Hehlen und dem Hustedter Weg - https://www.google.de/…/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47b03ce12… - Bei aller Liebe, da möchte ich den Hundehalter sehen, der seinen Hund angeleint lässt. Wir Wolfshundehalter ja, aber einen normalen Hund? Auch ist wieder komisch, dass kein Genabstrich genommen wurde, obwohl es in den Celler Medien immer wieder berichtet wird, und es einen ähnlichen Fall ja im Januar gab.

Anscheinend benötigen wir das jetzt, um gerichtlich zu klären, wie hoch man die Standards halten muss, um solche Entscheidung zu treffen. Wir werden sehen bei der gerichtlichen Überprüfung, ob das Umweltministerium ausreichend ernsthaft den Sachverhalt bewertet hat - nämlich juristisch und nicht nur politisch.

Sonntag, 24. April 2016

Mindee heißt nun Saga und hat auch eine tolles zu Hause

Saga ist nun auch schon seit ein paar Tagen in ihrem neuen zu Hause bei Wolfshund erfahrenen Menschen, die auch mehrere haben. Vielen Dank an alle, die Interesse hatten.



Samstag, 16. April 2016

Mindee Siouxtala sucht noch ein neues zu Hause

Das wunderschöne kleine Mädchen, Tochter von Suri Siouxtala und Iskut, sucht noch ein neues zu Hause. Es wäre toll, wenn sich jemand meldet, der sich der Sache für gewachsen hält. Idealerweise sollte ein Wolfshund Rüde bereits vor Ort sein. Haus mit Garten ist obligatorisch. Bitte meldet euch unter meiner eMail nuno@online.de . Ich danke euch.




Dienstag, 5. April 2016

Wolfs- und Wolfsvergrämungsexperte Jens Karlsson erläutert, wie er bei der Vergrämung von Kurti vorgegangen ist

https://www.youtube.com/watch?v=wPAbYalDX-c

Suri mit ihrem ersten Wurf

Suri ist 5 Jahre und hat ihren ersten Wurf. 10 Welpen. 6 Rüden 4 Hündinnen. Seht selbst.

https://www.youtube.com/watch?v=YHVKGLcRPng

Dienstag, 15. März 2016

Kühe sind gefährlicher für Menschen als Wölfe!

In einem Artikel in der WELT aus Anfang 2015 wird Bezug genommen auf  Forschungsergebnisse aus 2014. Danach gab es in Österreich und Österreich 4 Tote durch Kühe! In Deutschland kommen noch 10.200 "Unfälle" mit Kühen dazu. 12,7 Mio Rinder gibt es etwa.

Betrachten wir den Wolf in ganz Europa, dann gab es keinen einzigen Übergriff auf Menschen!

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article136013256/Mehr-Tote-durch-Kuehe-als-durch-Weisse-Haie.html

Samstag, 12. März 2016

"70.000 gegen den Abschuss der Goldenstedter Wölfin"

Das liest sich richtig gut! Sollte der NDR endlich verstanden haben, was normales Wolfsverhalten ist? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/70000-gegen-Abschuss-der-Goldenstedter-Woelfin,wolf2404.html

Freitag, 11. März 2016

Zweite (eigentlich die Erste) Petition bringt über 70.000 Stimmen für die Goldenstedter Wölfin!

Super. Unsere Petition lief nur 5 Tage und hatte 6.762 Unterstützer. Die Petition für die Goldenstedter Wölfin setzt ein wahres Zeichen! Seit Oktober (+-) 2015 lief sie und hat unglaubliche über 70.000 Unterstützer gebracht. Klasse! Wir setzen Zeichen für den König der Deutschen Wälder! Weiter so:

http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen_zum_wolf_niedersachsen/70000-unterschriften-online-petition-mit-dem-menschen--fuer-den-wolf-an-umweltminister-stefan-wenzel-ueberreicht-141637.html

Dienstag, 8. März 2016

5 Wölfe reißen im Außenbereich der Stadt einen Elk.

Man stelle sich mal diese Situation, die im Banff National Park spielt, der zu der Stadt Banff in Canada gehört, hier in Deutschland vor. 5 Wölfe attackieren hier einen Elk (Hirsch) und die Menschen stehe keine 20 m davon entfernt unter der Brücke - das ist übrigens das "Günther Bloch" Rudel, für das er seit über 10 Jahren Patenschaften vergibt und in seinem Buch Auge in Auge mit dem Wolf thematisiert und untersucht hat: http://christophermartinphotography.com/2016/02/24/more-from-the-banff-wolf-packs-attack-on-the-elk/

Wolfsexperte und Vergrämer testete Kurti sogar - und hat ihn für normal befunden

Hier die aktualisierte Version der NDR Nachricht zum unauffälligen Kurti. Das kommt dabei raus, wenn Politiker sich nicht an die fachlichen Entscheidungen halten. Traurig so etwas.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Fachmann-haelt-Wolf-aus-Munster-fuer-ungefaehrlich,wolf2390.html

Wolfsvergrämer Jens Karlsson aus Schweden ist nach Hause zurückgekehrt, weil er keinen Handlungsbedarf bei Kurti sieht

Am Sonntag 3x und Montag 5 x hat Karlsson Kurti gesehen. Er hält sein Verhalten für völlig normal:

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Auffaelliger-Wolf-in-Niedersachsen-ist-verliebt-und-wieder-scheu

Klar ist nun aber auch, Kurti ist ab sofort tabu. Denn die Deckzeit der Wölfe geht heute +- zu Ende. Da Kurti anscheinend in Begleitung einer Fähe ist, werden sie in 63 Tagen Kinder erwarten. Eine Fähe ohne ihren Gatten wäre zum Tode verdammt, bzw die Welpen würden sterben. Fähen liegen die ersten 4 Tage nahezu fest bei den Welpen. Sie hätte nicht die Zeit noch jagen zu gehen. Das übernimmt der Papa und bringt seiner Gefährtin das fressen.

Ich hoffe, nun ist Ende gut alles Gut. Kurti wird nun sesshaft und zur Ruhe kommen. Die Zeit um die Geburt und die 3 Monate danach sind sowieso eine sehr ruhige Zeit, weil die Wölfe nicht Feinde anlocken wollen, weil sie in der Zeit sehr Orts treu sind.

Montag, 7. März 2016

Die politische Spitze von Niedersachsen, hier das spezial zuständige Umweltministerium arbeitet nicht sachlich wissenschaftlich sondern rein politisch motiviert

Es kristallisiert sich immer mehr raus, dass es nichts gibt, was man Kurti vorwerfen könnte. Ein 22 Monate junger wilder Wolf, der sich völlig normal verhält, soll Bauernopfer werden. Es sind auch nicht wirkliche Vorfälle vorhanden. MT 6 hat eher bewiesen, dass er ein guter Wolf ist, weil er nämlich im Nahkontakt alles andere als aggressiv oder gar gefährlich reagiert hat. Das haben alle einvernehmlich immer wieder betont.

Ja warum in Gottes Namen muss er dann vergrämt werden? Nahkontakte von Wolf zum Menschen sind so alt wie Mensch und Wolf selbst. Die Schwierigkeiten liegen im Detail. Weil es 2 Studien gibt, die ausführen, dass Wölfe, die habituiert waren, Menschen aggressiv angegangen sind, glauben die verantwortlichen Politiker nun, dass Kurti die Vorstufe erreicht habe. Tatsächlich ist er aber nur der offenere "A-Typ" wie Günther Bloch ihn nennt und schon der russische Wolfsforscher 1988 in seinem Buch Der Wolf beschrieben hat. Der "B-Typ" dagegen ist der eher zurückhaltende vorsichtige Wolf. Diese Verhaltensweisen treten eben bei den Jungwölfen auf. Das reguliert sich weg, wenn sie erwachsen werden.

Es wird immer gerne gesagt, dass hat es in der Lausitz nicht gegeben. Das stimmt aber nicht. Schon das Interview mit der Caniden Forscherin Frau Dr. Feddersen-Petersen aus 2009 belegt  das Gegenteil und wird bekräftigt durch den Artenschutzreferenten aus Sachsen Bernd Dankert.


 
Es ist ja nicht unbekannt, dass der Mensch dazu neigt, aus Sekunden Minuten zu machen und aus 30 m 3 m.
Aktuell soll Kurti auf einer Landstraße gestanden haben. Fragt man nach, dann stellt sich raus, das ein Bus des Weges kam und Kurti deshalb angehalten hat, die Straße zu überqueren und auf der Gegenfahrbahn stehen blieb. Er war sich unsicher, ob er weiter laufen sollte, oder nicht. Das ist für Wildtiere ein völlig normales Verhalten. Sie taxieren die Lage und entscheiden dann. Das macht fast jedes Reh so usw. Auch bei Füchsen habe ich das schon oft erlebt. Um so länger (ich rede von Sekunden) er stehen blieb, desto größer wurde meine "Angst". Hier hupte der Busfahrern, Kurti machte 1-2 Schritte vorwärts und drehte dann um, um wieder dahin zu laufen, wo er hergekommen war. Ein ganz normales Verhalten. Es klingt eben ganz anders, wenn man die Gesamtsituation anschaut. Dann versteht man auch, dass der Wolf nicht einfach so da stand.
 
 

Kurti dreht große Runden

Am Freitag noch bei Hodenhagen, am Sonntag schon wieder zwischen Munster und Lüneburg. Kurt ist viel unterwegs. Wobei es mich wundert, denn er ist ja die letzten Wochen doch eher hier unten bei uns gewesen.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Wolf-MT6-ist-geortet-aber-auch-gefunden,wolf2386.html

Mittwoch, 2. März 2016

Es beginnt - Kurti soll vergrämt werden

Morgen soll die Aktion Vergrämung von Kurti beginnen laut NDR

Dienstag, 1. März 2016

Kurti Rocks!

Heute Morgen noch in Breloh von einer Hundehalterin vertrieben, war heute Nachmittag schon über die A 7 hinweg nicht weit weg von Walsrode und Bad Fallingbostel. Voll lustig, ich war heute bei meiner Friteuse in Walsrode und die berichtete mir, dass sie jetzt auch ihren Wolf haben - und genau da wurde das Foto aufgenommen. Aber ihr 7jähriger Sohn hätte in der Schule schon Verhaltensregeln mitbekommen! Klasse die Lehrer! Und voll ruhiges Verhalten der Mama.

Live Ticker der HAZ Podiumsdiskussion

HAZ Redakteur Conrad von Meding hat live mit getickert. Lest hier.

Ich würde auch meine Kinder eher in der Heide spielen lassen als in der Stadt. Aber ich habe nur den ehemaligen Bundesförster und "Entdecker" der Munsteraner Wölfe zitiert. Der hat es anlässlich eines Wolfsvortrages in Jeversen im August 2015 vor etwa 100 Besuchern so gesagt!

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/HAZ-Forum-Was-passiert-mit-dem-Wolf  Und hier das Video zur Debatte: http://www.haz.de/Videos?bcpid=1896788706&bctid=4780194659001

Und hier mal ein paar Bilder aus der Region Goldenstedt, wo Goldie unterwegs ist

Einerseits ist es zum lachen anderseits zum heulen - warum liegt den Schäfern in der Region Goldenstedt (Landkreis Diepholz) nur so wenig an ihren Schafen? Ein jämmerliches Bild, was die Zäune, die Wolfs sicher sein müssten, hier abgeben:

http://www.lausitz-wolf.de/index.php?id=1499#c4171

Kurti lest sich durch rufen und Hundegebell vertreiben!

Heute Morgen gegen 6.15 Uhr ist eine Hundehalterin am Siekskamp, dort wo Kurti vor 2 Wochen fotografiert wurde, auf Kurti getroffen, allerdings war er da noch auf der östlichen Seite auf dem Feld - im Foto ganz hinten hinter dem Auto. Er stand da, als er sie sah. Sie rief ihm zu, dass er abhauen sollte und ihr Hund, 50 cm in der Schulter, bellte dazu. Daraufhin drehte er sich um und verschwand im Wald in Richtung Truppenübungsplatz Munster Nord!

Diese ganzen Geschichten, dass er nicht normal sei und keine Angst zeige, sind allesamt erfunden oder falsch gefühlt.


Montag, 29. Februar 2016

Der Wolf - Bedrohung oder Bereicherung?

Das war das Thema des Leserforums der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung in Hannover:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Keine-Einigkeit-zum-Wolf-in-Hannover

Und na klar hätte ich zu der Rumänien Frage etwas sagen können, nur hatte ich soviele Dinge im Kopf, die ich richtig stellen wollte, dass ich die Frage schlicht vergessen hatte zu beantworten. In Rumänien regt sich niemand auf  über Wölfe, die durch die Stadt laufen oder eben auch mal Schafe reißen. Dr. Christoph Promberger hat dazu vor 20 Jahren schon eine treffende Doku gedreht:

https://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=2959

oder die 2 min Kurzfassung:

https://www.youtube.com/watch?v=2DgUgS9DWqM

Dr. Feddersen-Petersen hat sich 2009 schon zu Deutschlands wilden Wölfen geäußert

Total spannend, dass die europäische Caniden Forscherin und wohl eine der bekanntesten Hund und (Gehege)Wolfsforscherinen schon 2009 in einem Interview Situationen beschreibt und erklärt, die wir hier gerade mit Kurti erleben und wofür er nun "gehängt" werden soll. Die Vergrämung ist nur Augenwischerei, das erklärte Ziel ist, dass er lethal Entnommen werden soll - erschossen! Das hat auch der Landrat des Heidekreises vor den Soltauern Jägern vor einer Woche geäußert. Die Vergrämung ist nur eine gesetzliche Voraussetzung, bevor man Entnimmt.

Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Die Entnahme von Kurti ist durch nichts fachlich und objektiv begründet, sondern leider nur noch eine rein politische Entscheidung. Die Niedersächsischen CDU Landtagsabgeordneten Winkelmann (Munster) und Angermann (Celle) sowie der FDP Abgeordnete Dr. Hocker haben das (grüne) Umweltministerium über 1 Jahr vor sich her getrieben - und nun haben sie den Minister soweit.

Ich hoffe sehr, dass man im MU auch diese hoch qualifizierte Fachliche Meinung zur Kenntnis nimmt.

Übergabe der Petition "Kurti" an den Umweltminister

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Online-Petition-Munsteraner-Wolf-soll-leben,wolf2330.html

Heute wurde die Petition von Benjamin und Tom an den Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel übergeben. 6.762 Stimmen haben wir in 5 Tagen gesammelt. Danke!

Sonntag, 28. Februar 2016

Das Rosenthaler Rudel verursacht 16 Übergriffe in einem Monat!

Zu dem Bericht, dass die Goldenstedter Wölfin nicht normal sei, hier mal ein Bericht aus letztem Jahr von Mitte August bis Mitte September 2015, da hat das Rosenthaler Rudel in der Lausitz 16(!) Übergriffe in einem Monat gehabt. Zur Erinnerung, die Goldenstedter Wölfin, geben wir auch ihr einen Namen, Goldie, hat es in 15 Monaten auf 37 gebracht, macht etwas über 2 im Monat. Und nur bei 4 übergriffen waren überhaupt Wolfs sichere Zäune.

http://www.wolfsregion-lausitz.de/index.php/nutztierschaeden/366-uebergriffe-auf-schafe-im-rosenthaler-raum

Goldenstedter Wölfin ist kein Springer!

Unglaublich, welche Laien über den Wolf in Niedersachsen meinen bestimmen zu können. Ich habe mir heute mal die Ausarbeitung der 61 Nutztierrisse von Nov 2014 bis Jan 2016 in den Landkreisen Diepholz, Vechta und Oldenburg angeschaut. http://www.wolfcenter.de/documents/2016_02_08___Bericht_Analyse_NTR__LK_DH_VEC_OL__Nov2014_bis_Jan2016_a7f.pdf


Tatsächlich sind nur 37 Fälle nachgewiesen, dass es ein Wolf war. Und davon nur 11 x DNA Beweis, dass es die Goldenstedter Fähe war. 32x wurde das Haplotyp HW02 nachgewiesen (es wurden mehrere DNA Spuren gesichert teilweise), dass dem Gartower Rudel zugeordnet wird, wo auch die Goldenstedter Wölfin her kommt.

Aber bisher wird immer gesagt, dass die Fähe eine Springerin sei, weil man sich anders nicht erklären konnte, wie sie in die Umzäunung gelangt war. Nun sind nur sehr wenige Fotos in dem Bericht, aber eins hat sofort meine ganze Aufmerksamkeit erregt, wurde es am 10.02.2015 um 0.15 Uhr gemacht. Es zeigt einen Wolf, der ansetzt, sich UNTER dem Zaun durchzuzwängen! Jeder Wolfs und Wolfshundebesitzer kennt das.... Hier z.B. mein Izzy, der in etwas so groß ist, wie die Deutschen Wölfe, 74/75 cm in der Schulter. https://www.youtube.com/watch?v=oWn22tOv11o&feature=youtu.be Wildschutzzaun ist sehr flexibel! Insbesondere, wenn er nicht straf gespannt ist.

Der Wolf sieht meines Erachtens auch noch wie ein Rüde aus, weil der Wolf im Foto einen recht tiefen Brustkorb hat! Das wäre die Erklärung, warum in 32 Fällen HW02 und nicht die genetische Bezeichnung der Goldenstedter Fähe herausgefunden wurde. Ein Bruder könnte noch in dem Beritt sein. Es wird in dem Bericht auch davon gesprochen, dass ein Wolf innerhalb des Damwildgeheges fotografiert worden sei - ohne dass Damwild verletzt wurde und Einbruchsspuren zu verzeichnen waren.

Gerne wollen die Wolfsgegner ja klar machen, dass die Wölfin unnormales Verhalten zeigen würde und das auch noch ggfls weiter vererben würde. So einen haarsträubenden Unsinn habe ich mein Leben lang noch nicht gehört. Und das Krasseste ist, der Betreiber des Wolfscenter Dörverden und Vorsitzender Arbeitskreis Wolf, der dem Umweltministerium zuarbeitet, steht an erster Stelle dieser fachlich durch nichts belegten Behauptungen. Fass ist einer der Autoren dieser Ausarbeitungen.

Und es geht noch weiter, nur in 4 Fällen war der Wolfs sichere Grundschutz überhaupt vorhanden: 2 x 90 cm, 1 x 105 cm und 1 x 105 cm mit Flatterband bei 135 - 140 cm. Davon mal ab, dass 90 cm auch wenn unter Strom ein Witz ist, 4 x von 61x! Und nachgewiesen sowieso nur 37 x! Das heißt 88% sind nicht Wolfssicher eingezäunt gewesen!

So detailliert die Ausarbeitung ist, so wirr ist die Argumentation, die dann folgt. Weil den Autoren das Ergebnis offensichtlich nicht gepasst hat, hat man flugs noch die Zäune als Wolfssicher deklariert, wo sie es zumindest teilweise waren; 15 Fälle . Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Also entweder ist ein Zaun Wolfssicher, weil er die Vorgaben einhält oder aber er ist es nicht. Entweder man ist schwanger oder man ist es nicht, halb schwanger geht nicht! Wenn schon nur im cm Bereich der Zaun nicht die vorgegeben Masse hat, dann ist er nicht Wolfssicher! Sehr unseriös ist die Bewertung!

Nur 6 der gesamten geschädigten Schäfer sind übrigens Hauptberuflich. 12 im Nebenerwerb und 19 Hobby Schäfer!

Die Schwarzmalerei Versuche, der Goldenstedter Fähe auch noch eine gewisse Gefährlichkeit für Menschen anhängen zu wollen, weil sie in 23 Fällen unter 50 m an Wohnbebauung dran war und nur in 14 Fällen mehr als 50 m weg war, schlägt dann dem Fass noch den Boden aus. Wo wird ein Hobbyschafhalter überwiegend seine Schafe haben? Na klar in Hausnähe.

Interessant auch, dass die Herren sich fragen, warum die meisten Nutztierrisse Samstags und Sonntags sind. Da fällt mir nur ein, wie es hier bei mir in der Gegend ist, da Jagen die Jäger gerne am Wochenende, was man eben durch die Rumballerei hört. Da weicht der Wolf dann möglicherweise auf die Nutztiere aus, weil es ihm im Wald zu gefährlich ist!

Und zu guter Letzt 37 Übergriffe und davon 33 sog "Imbissschafe", weil sie nicht ausreichend geschützt sind, in 15 Monaten. In der Lausitz hat das Rosenthaler Rudel in einem Monat von Mitte August 2015 bis September 2015 SECHZEHN in Zahlen 16 Übergriffe gehabt! Und trotzdem dreht niemand durch! Es wurde Flatterband aufgehängt und gut ist. http://www.wolfsregion-lausitz.de/index.php/nutztierschaeden/366-uebergriffe-auf-schafe-im-rosenthaler-raum


Donnerstag, 25. Februar 2016

6.762 ....

... Unterstützer hat die Petiton für Kurti gebracht in der Woche. Am Montag wird sie dem Umweltminister Wenzel übergeben. Interessanter Weise sind auch über 100 Munsteraner Bürger dabei, die Kurti unterstützen. Breloh gehört zu Munster.

Das Foto wurde im Herbst gemacht und zeigt Kurti noch nicht im vollen Winterfell.


Sonntag, 21. Februar 2016

Kurti soll vergrämt werden....

Na ja, ob sie ihn überhaupt finden, denn die Peilung geht nicht unendlich weit. Außerdem muss man den geeigneten Moment abpassen, ihm einfach eine auf den Pelz zu brennen, ohne dass er es mit etwas verknüpft macht keinen Sinn. Er müsste also in den Ort kommen und am besten noch Menschen sehen. Ein großes Problem ist, dass in Breloh, wo er bei einer Frau mit Kinderwagen und kastrierten 6jährigen Rhodesian Ridgeback stand, ein alt eingesessener Wildwanderweg ist, den Wildtiere, wie auch der Wolf, benutzen. Nur weil da 100 m entlang ein paar Häuser stehen, wird es den Wolf nicht abschrecken, da durch zu gehen, wie es seit gut 4 Jahren immer wieder passiert ist - ohne jegliche Folgen.

Es gibt eine sehr gute Doku, die sich überwiegend mit dem besendern von Wölfen in Finnland beschäftigt. Man sieht gut, wie sehr die Tiere Angst haben und sich nicht rühren. In Situationen, in denen Hunde längst angegriffen haben, sind sie paralysiert.

https://www.youtube.com/watch?v=GOKceBHA7J4

Nuno, Noomi, Voodoo setzen sich für Kurti ein!

Der NDR hat dankenswerter Weise unsere Meinung mitgenommen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Woelfe-Umdenken-in-Hannover,hallonds31486.html

Freitag, 19. Februar 2016

Eilt sehr! Bitte sofort die Petition unterschreiben!

Das Unfassbare ist gestern geschehen. Der Niedersächsische Umweltminister hat die Vorbereitung der Entnahme von dem besenderten 21 Monate jungen Munsteraner Wolfsrüden MT 06 Kurti angeordnet! Es ist eine Petition ins Leben gerufen worden. Bitte unterschreibt diese schnellstmöglich. Denn in den nächsten Tagen soll es eine Entscheidung geben. Das Groteske ist, nicht mal die Managementpläne und das BfN Script 201, mit dem das Nds Umweltministerium arbeitete, sehen eine Entnahme vor. Dort heißt es überall, der Wolf muss auffällig werden und zwar aggressiv gegenüber Menschen, dass er entnommen werden darf.

Kurti ist lediglich zu einer Hündin gegangen, die bei ihrem Frauchen war. Aber auch der gegenüber hat er keinerlei Aggression gezeigt.

Sonntag, 17. Januar 2016

Das Thema Anfütterung der wilden Goldenstedter Wölfin bekommt mehr Presse!

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Jaeger-koedert-Wolf-mit-totem-Reh-_arid,1292562.html

Auch wenn ich 12 Jahre Rechtsanwalt war und natürlich noch Volljurist bin, so hat mich die Kreiszeitung als "Anwalt der Wölfe" bezeichnet und nicht ich selbst. Allerdings besteht ein großer Teil meines Lebens seit 10 Jahren darin, über wilde Wölfe aufzuklären und auch Sachverhalte juristisch einzuschätzen.

Freitag, 8. Januar 2016

Jäger füttern Goldenstädter Wölfin an - das ist nicht akzeptabel

Ich habe 2 Jäger angezeigt, die ein Reh vor eine Wildkamera gelegt haben, um die Goldenstädter (Barnstorfer) Wölfin anzulocken. Seit Jahren klären wir darüber auf, dass man die besonders streng geschützten wilden Wölfe auf gar keinen Fall anfüttern darf. Und erst Recht die Wölfin, die von einer Hand voll Menschen zu einer "Problemwölfin" gemacht werden soll.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/barnstorf-ort49824/tote-ricke-koeder-ausgelegt-hundezuechter-zeigt-zwei-jaeger-6018523.html

Der Sachverhalt war am 06.01.2016 veröffentlicht worden. http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/barnstorf-ort49824/jaeger-beunruhigen-vorfaelle-dreeke-6010315.html

Und zu allem Überfluss gab es in derselben Ecke noch so ein Anfütterungsversuch. http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/kirchdorf-ort120456/familie-wiegmann-doerrieloh-werden-zwei-schafe-gerissen-6010019.html